Gerhard Stomberg

„Innere Bilder finde ich in der äußeren Wirklichkeit wieder und ich versöhne beides miteinander.“

Zitat Gerhard Stromberg

© Gerhard Stromberg, Feldweg am Morgen (Battonya II), 2008/2013, 19,4 cm x 24,2 cm, Pigmenttinte auf Baumwollpapier, 72 + 5 AP

Battonya ist eine Stadt im Landkreis Békés in der südlichen Tiefebene im Südosten Ungarns.

„An einem grauen Tag begreifst Du auf ewig.“ Aus Gerhard Strombergs Notizen „On a grey day you can see forever.“

2019 erhielt Gerhard Stromberg den Rostocker Kunstpreis der Kulturstiftung Rostock verliehen. Stromberg arbeitet international und lebt in Goldberg in Mecklenburg-Vorpommern. In der Stadt möchte er Entwicklungen anstoßen.

Beitrag  vom 12. August 2020

Zitate von Olafur Eliasson, in: „Mein Glaube ist enorm", Interview mit Olafur Eliasson von Larissa Kikol, in: „Politik, Ethik, Kunst. Kultureller Klimawandel - Strategien und Werkzeuge", Kunstforum International, Band 254, 2018, S. 150-159

Olafur Eliasson

„Viele stellen sich die Frage, wie man sich in einer globalen Welt identifizieren kann, wie man das Wir-Gefühl wiederfinden kann.“

 

„Ich schaue mir zum Beispiel ein Kunstwerk an oder höre ein Lied und kann mich und meine Gefühle darin wiedererkennen. In den Künsten kann ich Orte finden, wo ich sein kann, wo ein Gefühl ausgedrückt wird, was mir entspricht. So kann Kultur dabei helfen, deiner Angst, deiner Wut, deinen Sorgen oder deinem Lachen eine Form zu geben. Das ist für mich das grundsätzliche Potential der Kultur.“

Zitate von Olafur Eliasson im Interview mit Larissa Kikol, in Auszügen.

Olafur Eliasson aus Kopenhagen ist isländischer Herkunft. International ist Eliasson präsent mit seinen Rauminstallationen, Skulpturen, architektonischen und sozial-unternehmerischen Projekten wie Little Sun. Zu Themen wie Wasser, Licht, Gletscher, Moos, Wolke, Sonne, Luft und Atmosphäre kreiert er Objekte und Erfahrungsräume, die emotional treffen und uns mit der Natur in Auseinandersetzung bringen.

Beitrag vom 8. Juni 2020

gesehen bei Robert Morat Galerie "Book Stories" von Bertien van Manen, 11. Januar bis 7. März 2020

Bertien van Manen

Aus tiefer Seele dokumentiert Bertien van Manen anders und direkt. Ein Lebensgefühl liefert sie gleich mit.

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© Bertien van Manen, David on swing, West Virginia 1987, from the series „Moonshine“, 44 x 29,5 cm, Archival Pigment Print, Edition of 5 + 2 AP’s, Courtesy Robert Morat Galerie

Bertien van Manen, geboren 1942 in Den Haag, ist wegweisende Dokumentarfotografin und Buchkünstlerin. International ist van Manen von Robert Morat Galerie Berlin repräsentiert.

Beitrag vom 29. April 2020

gesehen bei Galerie Bucholz „Imagine“ von Anne Imhof, 13. September bis 26. Oktober 2019

Anne Imhof

„Imagine“ bietet keine Beruhigung.

 

„Imagine“ ist voll von gestauter Hitze, von Engpässen, von fieberhaften Ungegenständlichkeiten.

Nach Kerstin Stakemeier

© Anne Imhof, „Untitled (Imagine)“, 2019, Aluminium, acrylic, 3 parts, each: 210 x 150 cm

© Anne Imhof, „Untitled (Imagine)“, 2019, aluminium, acrylic, 210 x 150 cm

Auch wenn Anne Imhof Performances kreiert und inszeniert, komponiert sie diese als Bilder.
Nach “For The Grace Of Thoughts“ DLDconference18, Anne Imhof, Künstlerin, & Hans Ulrich Obrist.

Anne Imhof ist von Galerie Buchholz Berlin und New York repräsentiert.

gesehen bei Galerie alexander levy, Ausstellung BRUCH von Fabian Knecht, 26. April bis 22. Juni 2019

Fabian Knecht

„Bruch“

 

Fabian Knecht installiert ein Mauerstück auf der zugefrorenen Ostsee. Mit landschaftlicher Leere und grau-eisigen Flächen verstärkt Knecht seine ökologische und politische Botschaft, die wir mit Imagination erfassen. Der Mauer, die für Solidität und Begrenzung steht, wird das Fundament entzogen werden. Die vereiste Fläche wird schmelzen, die Mauer im Meer untergehen.

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Fabian Knechts Skulpturen, Installationen und Fotografien sind das Ergebnis einer hochgradig, ja geradezu kompromisslos konzeptuellen Herangehensweise, die unser Verständnis von Zeit und Verfall in einer sich im dauerhaften Krisenmodus befindenden Welt hinterfragt. Nach Bernard Vienat

 

© Fabian Knecht, Grundmauer, 2019, Fotografie, Fine Art Inkjet Print, 162 x 234,5 cm, Unikat
© Fabian Knecht, Grundmauer, 2019, Fotografie, Fine Art Inkjet Print, 162 x 234,5 cm, Unikat

Fabian Knecht war Meisterschüler von Olafur Eliasson. Seine Arbeiten sind international gezeigt und gefeiert. Fabian Knecht wird von Galerie alexander levy, Berlin, repräsentiert.

gesehen bei Galerie Russi Klenner, Berlin, DOPPELAUSSTELLUNG, Saskia Groneberg & Paul Hutchinson, 19. Januar bis 16. Februar 2019

Saskia Groneberg

„Die langen, farbigen Filmeinstellungen, die das Genre der Landschaftsmalerei evozieren, untersuchen, wie ein künstlicher Wasserstrom zu einer Projektionsfläche und Bühne für menschliche Sehnsüchte und Handlungen wird. Es entwickelt sich eine Choreografie, eine Sammlung an synchronen, immer wiederkehrenden Bewegungsabläufen, durch die den Bildern etwas Universelles innewohnt.“

Anja Lückenkemper, Kuratorin, Autorin

In der 2-Kanal Videoproduktion Wasserfall setzt sich Saskia Groneberg mit dem Englischen Garten in München auseinander.

 
 
 
 
 

Werke von oben nach unten
1, 3, 4, 5 © Saskia Groneberg, Wasserfall, 2018, Videostill, 2-Kanal HD Video, Loop, 13:30 min
2 © Saskia Groneberg, Wasserfall, 2018, Installationsansicht Galerie der Künstler München 2018, 2-Kanal HD Video, 13:30 min, Loop, Audiosound
6 © Saskia Groneberg, Junge, 2014, Fotografie, C-Print, 120 x 80cm, 5+2 AP

Im Medium Fotografie und Video arbeitet Saskia Groneberg erfolgreich zum Verhältnis von Natur und Mensch. Groneberg geht es um das Erkennen von formaler Ausgestaltung, psychologischer Hintergründigkeit und sozio-kulturellem Phänomen.

gesehen bei Gallery Taik Persons, Berlin, ONE MILLIMETER AWAY FROM STILLNESS von Juuso Noronkoski, 23. Februar bis 20. April 2019

Juuso Noronkoski

„Es gibt ein Wort, das die Widersprüchlichkeit in der Erfahrbarkeit von Zeit beschreibt – Ungleichzeitigkeit. Vergangenheit und Gegenwart treffen aufeinander, beides schwebt in meinem Bewusstsein und ich kann mich nicht entscheiden, was von beidem mir näher ist.“

Juuso Noronkoski

„Juuso Noronkoski lässt uns das Vergehen von Zeit beobachten.“

Taik Persons

© Juuso Noronkoski, All That Is Solid Melts Into Air, 2019, 62 x 52 mm, edition of 6 + 2 AP, Pigment Print
Courtesy Gallery Taik Persons

Juuso Noronkoski aus Helsinki setzt sich in Photographien und Installationen mit der Natur und ihrer Materie auseinander.

International wird Juuso Noronkoski von Gallery Taik Persons vertreten.

gesehen bei Sies + Höke auf der ART DÜSSELDORF 2018

Claudia Wieser

Geometrische gold-silberne Formen bestechen Blau und Schwärze der reproduzierten Landschaftsabbildung aus vergangener Zeit hin zur mystischen Anziehung des gewebten Wandteppichs. Phantastische Zeichen schweben vor tradierter Kulisse, öffnen fiktionale Sphären.

 

Foto von hängendem gewebten Wandteppich: Achim Kukulies, Düsseldorf

© Claudia Wieser, Ohne Titel, 2013, Gewebter Wandteppich, 3 +1 AP, 280 x 188 cm
Courtesy Sies + Höke, Düsseldorf

Claudia Wieser arbeitet mit Zeichnung, Skulptur, Wandinstallation und Wandteppich basierend auf dem Prinzip der geometrischen Abstraktion.

Claudia Wiesers Werke sind national wie international gesehen. Die Künstlerin ist von Sies + Höke in Düsseldorf repräsentiert.

gesehen in Galerie Tanja Wagner, DAS RADIKALE EMPATHIACHAT von Anna Witt, 14. Sept bis 10. Nov 2018

Anna Witt

Ein performatives Manifest einer möglichen Jugendbewegung

Anna Witt begleitet eine Gruppe junger Leute in Leipzig bei der Entwicklung und Umsetzung eines performativen Manifests einer möglichen Jugendbewegung. Im Gespräch miteinander formulieren sie ihre Gefühle zu vorherrschenden Systemen, machen sie sich Gedanken in welcher Gesellschaft sie gerne leben möchten, sprechen sie ihre Utopien offen aus. Entsprechend ihrer eigenen Vorstellungen und Empfindungen übersetzten sie ihr Manifest in körperliche Ausdrucksformen und performative Interventionen im öffentlichen Raum.

Anna Witt kreiert spielerische Situationen und ermöglicht gemeinschaftliche Interaktion. Mit verbaler wie non-verbaler Artikulierung bringt sie uns dazu, über neue Definitionen unserer gemeinsamen Koexistenz nachzudenken.

 

„Die Neugierde wieder zu entdecken, die dir halt zeigt was Du möchtest, die deine Eigeninitiative hervorholt“ –
Auszug eines Statements.

 

© Anna Witt, Das Radikale Empathiachat, Video Still 2018, 2-channel HD video, colour, sound, 20:10 min
Courtesy Galerie Tanja Wagner, Berlin

Das Video wurde kreiert in Zusammenarbeit mit Maria Bujanov, Phillip Borchert, Anja Engelhardt, Belve Langniss, Blandia Langniss, Chiara Rauhut, Lena Schubel und der Unterstützung der GFZK Galerie für Zeitgenössische Kunst Leipzig.

Anna Witt, geboren 1981 In Wasserburg/Inn, studierte an der Akademie der Bildenden Künste Wien in der Klasse von Monica Bonvicini, Magdalena Jetelova und Asta Gröting. Sie lebt zur Zeit in Wien. Ihre Arbeit ist national wie international gesehen und sie ist von Tanja Wagner in Berlin repräsentiert.

gesehen im KINDL – Zentrum für zeitgenössische Kunst, Berlin / FIRST THINGS FIRST von Shirana Shahbazi, 2. April – 6. August 2017

Shirana Shahbazi

„Ein bedeutender Teil meiner Arbeit sind die Kombinationen der Fotografien, die ich zueinander anlege, die sich gegenseitig hinterfragen; sie können sehr ähnlich sein oder sehr unterschiedlich.“

Künstlerin Shirana Shahbazi während eines Interviews mit Kuratorin Eva Respini, MoMA Ausstellung New Photography 2012.

„Diese Bilder insistieren auf einer 
notwendigen Offenheit, die bedingungslos eingefordert wird und das pluralistische, gleichberechtigte Nebeneinander sucht und aushält.“

Andreas Fiedler, Kurator der Shirana Shahbazi Ausstellung First Things First, künstlerischer Direktor des KINDL – Zentrum für zeitgenössische Kunst.

„ …, während der Blick fortwährend über disparate Nachbarschaften navigiert.“

Aus Katalogtext First Things First „Fotografische Differenz“ von Jens Asthoff

 

© Shirana Shahbazi, [Haare], 2014, Zweifarbige Litographie auf Zerkall Bütten Papier, 67 x 87 cm / 26 3/8 x 34 1/4 inch
© Shirana Shahbazi, [Komposition-68-2013], C-print auf Aluminium, 150 x 120 cm / 59 x 47 1/4 inch

Shirana Shahbazi, geboren 1974 in Teheran, installiert auf höchstem Niveau dynamische Kombinationen ihrer fotografischen Kunst und fordert überaus unsere Wahrnehmung und unser Denken heraus.